St. Louis bis Chicago – Route 66 End/Start

St. Louis ist hinter uns und die Route 66 führt uns nun über Springfield (IL) nach Bloomington und zum Ende oder aber eben zum Start der Route 66 in Chicago.

Bei Springfield (IL) ist ein wirklich bezauberndes und einzigartiges Drive Inn, das “Cozy Dog Drive Inn” mit seinen einzigartigen Cozy Dogs. Ein Muss an der Route 66 solch einen Cozy Dog zu kosten.

Weiter gehts nach Bloomington, eine kleiner Stadt die sehr gepflegt ist und halt einfach ein Durchreiseort an der Route 66 ist.

Von hier sind es verhältnismässig wenig Kilometer bis nach Chicago und somit für uns zum Endpunkt an der Route 66. Jackson Boulevard Ecke Michigan Avenue ist dann Schluss. 2449.1 Meilen – 3960.1947 Km liegen hinter uns und wir freuen uns über die erfolgreiche Ankunft am Lake Michigan.

Auf all diesen Meilen haben wir so viel schönes, eindrückliches und erfreuliches erlebt, viele nette Menschen getroffen und viel Geschichte durchstreift. 85% der Motherroad – Route 66 besteht noch und wir haben diese befahren.

Und zum Schluss besuchen wir “Lou Mitchell’s Restaurant & Bakery“. Dieses Lokal existiert seit dem Jahre 1923, hat schon viele Stars, Senatoren, Gouverneure und selbst die Präsidenten Barack Obama, Jimmy Carter und Richard Nixon bewirtet und gilt als Startpunkt der Route 66.

Wir haben noch Tage übrig und so machen wir noch einen Ausflug nach Milwaukee und somit nach Wisconsin in den Bier- und Käsestaat von Amerika.

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St. Louis Blues und Twin-Town am Mississippi

St. Louis feiert dieses Jahr seinen 250 Geburtstag. Für amerikanische Verhältnisse schon fast eine alte Stadt. St. Louis ist am Mississippi und dieser ist zu gleich die Staatsgrenze zwischen Missouri und Illinois. So nennen die Amerikaner die Stadt dann eben auch Zwillingsstadt (Twin City). Die Downtown von St. Louis ist sehr gepflegt und doch stehen riesige Gebäude einfach leer. Auf der Westseite (Missouri) ist aber dennoch einiges los und die Ausgehmöglichkeiten wie auch Unterhaltung sind sehr gut. So gibt es das Quartier”Soulard”, welches mit kleinen Lokalen und live Musik aufwartet. Der “Gateway Arch“, das Tor zum Westen, konstruiert im Jahre 1965, ist 192 m (630 feet) hoch und kann mit einem “Tram” befahren werden. Der Forest Park, welcher grösser ist als der Central Park von New York, und den Zoo so wie viele Museen beherbergt zum Nulltarif oder aber auch die Union Station, alles sehenswerte Punkte in St. Louis. Die Union Station wurde im Jahre 1894 erbaut und konnte damals 300 Züge und 100 000 Passagiere pro Tag abfertigen, damit war dieser Bahnhof zu seiner Zeit der Welt-grösste-Bahnhof.

Die Ostseite (Illinois) hingehen ist zerfallen und sogar teilweise gefährlich, so das allen Touristen von einem  Besuch abgeraten wird. Erstaunlich daran ist, das Ost St. Louis vor 50 Jahren hoch florierte und der Westen das Nachsehen hatte.

Wir geniessen die Abende in den Blues und Jazz Clubs wie “Beale on Broadway” und “BB’s Jazz, Blues and Soups” (Besitzer und manchmal selbst hier: BB King) oder in der “Oysterbar am Broadway“, welche alle mit erstklassigen Bands aufwarten und das zu sehr günstigen Preisen. Live Musik gibts ab 22.30 h bis 03.00 h.

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Claremore (OK), Lebanon (MO) bis St. Louis (MO/IL)

Die Route 66 führt uns weiter durch Claremore (OK) nach Lebanon (MO) bis hoch nach St. Louis, Missouri und Illinois.

Unsere Reise bringt uns nach Afton. Ein wirklich kleines Dorf, was jedoch eine beachtliche private Autosammlung ausweist. Hier stehen gut gepflegte und fahrtüchtige Packards und Studebackers aus den Jahren 1939 – 1959.

Weiter gehts nach Claremore. Claremore ist eine kleine Stadt nach Tulsa. Tulsa selbst haben wie nur kurz betrachtet, diese sehr christliche Stadt mit der grössten “Christlichen Universität der USA” zeigt sich bei Regen und Sonnenschein als eher verschlafen. Kurz vor Claremore in Catoosa, einem Vorort von Tulsa, hier besuchen wir noch das “Hardrock Hotel und Casino” der entsprechenden Hardrock Cafe Kette. Das Gefühl von Las Vegas (NV) erwacht gleich wieder

In Claremore ist dann auch nicht viel los und so gehts weiter durch Miami (OK), weiter nach Joplin und Springfield (OK). Springfield hat einen anschaulichen Stadtkern, was uns zu einem kurzen Stopp annimiert. Darauf folgt Lebanon (MO). Auch Lebanon ist eine eher kleine Stadt und gibt wenig her, jedoch die Fahrt auf der Route 66 bzw Old Route 66 ist immer interessant und abwechslungsreich.

Und nun freuen wir uns auf die “Jazz und Blues Stadt” St. Louis am Mississippi.

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Amarillo, Elk City bis Oklahoma City

Die Route 66 bietet unglaublich viel. Wir sind im Staat Texas in Amarillo, haben wieder einige Kilometer original Route 66 abgefahren und kaum Harleys gekreuzt, die fahren wohl eher auf dem Interstate 40.
Im ersten Saloon “Boot Hill” treffen wir auf echte Cawboys und freuen uns texanische Cowboys zu sehen.

Bis Elk City folgen wir ausnahmslos der Old Route 66 uns freuen über all die abwechslungsreichen Eindrücke sei es von der Landschaft oder den Strassenbegebenheiten. Eines ist jedoch überall sichtbar, viele Geschäfte verloren ihre Existenz mit der Eröffnung der Interstates um die Route 66. Dies zeigt sich an den vielen Ruinen an denen wir vorbeifahren auf der Route 66.

Bis Oklahoma City gibt es viele kleine Abstecher und sogenannte “Historic Marker” zu fahren auf der Route 66. In Oklahoma City suchen wir den Business Destrict, Botanical Garden wie die Bricktown auf und haben das Glück, dass auch boch der Strassenmarkt in Bricktown ist.

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Albuquerque, Santa Fe und Las Vegas (New Mexico)

Die Route 66 führt bekanntlich durch 8 US Bundesstaaten (California, Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, Kansas, Missouri und Illinois – West nach Ost Betrachtung) und so erreichen wir mit New Mexico unseren dritten Route 66 Staat und zugleich gesamthaft unseren fünften US Bundesstaat der Reise. Nevada und Utah kommen für Las Vegas NV und das Monument Valley UT auf unserer Reise hinzu.

Albuquerque ist eine grosse und mit seinem Stadtteil “Las Lunas” eine sehr mexikanische Stadt. Weltoffen und abwechslungsreich erscheint sie uns. Von hier geht die Old Route 66 nach Santa Fe. Santa Fe ist die älteste Stadt der USA und ist im Stadtkern herausgeputzt. Selbst das älteste Haus der USA findet sich hier, dieses isch schon über 800 Jahre alt und wurde von den Native Americans erbaut.

Weiter führt die Route 66 nach Las Vegas in New Mexico. Auch dieser Ort ist heute eine grosse Stadt mit einem alten Kern, der jedoch viel unbekannter und wenig bachtet ist gegenüber dem von Santa Fe.
Wir geniessen die Ruhe in Las Vegas und suchen das “Plaza Hotel” beim Stadtpark auf. Irgendwie ein kleines Juwel dieser Stadtkern und sein Hotel aus dem neunzehnten Jahrhundert.

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Auf der Route 66

Wir sind immer noch zwischen 1500 und 2100 m.ü.M unterwegs und erkunden an der Route 66 verschiedene Städte, Städtchen und Orte. Von Flagstaff in Richtung Osten folgt Winslow, ein schmuckes, kleines Städtchen, welches, wie es aussieht noch vom Route 66 Flair leben kann. Hiervon handelt das berühmte Lied der Eagels aus dem Jahre 1972 “Take it easy” mit dem Satz .. standing on a corner in Winslow, Arizona”.

Weiter gehts nach Holbrook, dieser Ort ist nun nicht wirklich so beschaulich und so sind wir bald in “Petrified Forest National Park“, welcher mit der Painted Dessert und eindrücklich, versteinerten Baumstämmen aufwartet. Die Baumstämme sind über 225 Mio Jahre alt und wundersam in ihrer Art (petrified eben) ;-)

Weiter gehts nach Gallup, eine doch grössere Stadt an der Route 66. Zu sehen gibts jedoch keine sogenannten Attraktionen. Was ja nun auch gut ist, schliesslich warten noch viele Kilometer Route 66 auf.

Eines ist jedoch hier im Staate New Mexico genial, die Old Route 66 existiert noch zu sicherlich 80 – 90% und kann befahren werden :-)

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Flagstaff zurück auf der Route 66

Nach den eindrücklichen Abstechern zu den Staircases sind wir in Flagstaff (AZ)und somit zurück auf der Route 66.
Flagstaff ist ein schönes, kleines Städtchen auf 2100 m.ü.M. Das Klima hier ist toll, tagsüber ist die Temperatur  bei 25 – 30¤ Grad mit einem angenehmen Wind und nachts unter 10¤ Grad.
Flagstaff hat schneebedeckte Berge und sehr viel Wald.
In der Umgebung wie auch in der Old Town von Flagstaff gibt es viel zu sehen und erleben.
Das Lowell Observatory auf dem Mars Mountain bietet sogar nächtliche Teleskopblicke ins Universum, was wir beeindruckt miterleben.
Im Lenox Crater Forest findet sich ein riesiger Lavastrom, der natürlich schon längst erklatet ist.
Etwas südlich von Flagstaff sind die Red Rocks, bei Sedona oder die Mormon Lakes ganz in der Nähe von Flagstaff wie auch der Walnut Canyon oder der Zoo Bearziona.

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Bryce Canyon, Utah, USA

Weitere Natur Attraktionen warten auf und wir sind im Bryce Canyon. Dieser Nationalpark setzt sich aus mehreren Parks zusammen und diese bieten eine imposante Landschaft. Die Parks Zion Canyon, Dixie Forest und Bryce Canyon bilden eine sehr eindrückliche und abwechslungsreiche Nationalpark Landschaft. Die Geschichte über die Gesteine in den Canyonlands hier zeigt auf, dass im Bryce-Canyon-Nationalpark das Gestein etwa 100 Millionen Jahre jünger als im Zion-Nationalpark ist. Das Gestein im Zion Nationalpark zeigt wiederum Felsen, welche nochmals 100 Millionen Jahre jünger sind als die des Gesteins im Grand Canyon. Dennoch gehören die drei Gebiete zu der Formation, welche The Grand Staircase genannten wird. Dies gibt die Möglichkeit, dass vom Grand Canyon bis zum Bryce Canyon eine nahezu 200 Millionen Jahre alte Erdgeschichte studiert werden kann.

Kurz befahren wir den Zion Canyon, welcher Serpentinen aufweist wie wir dies sonst ausschliesslich aus den Schweizer Bergen/Alpen kennen.

Zum Sonnenuntergang sind wir zum ersten Mal im Bryce Canyon am Sunset Point und wandern auch gleich noch in die Schlucht. Einfach einmalig dieses Naturschauspiel aus Stein und Sand. Die Farben und Formen und die Vegetation hier auf über 2400 m.ü.M sind hinreissend. Wohlgemerkt auf dem Hochplateau aller Parks und Canyons wachsen ab 1900 m.ü.M die grossen Nadelbäume, unter dieser Höhe herrscht Prärie (Wüste) und Steppenlandschaft vor.
Nach dem Sonnenaufgang sind wir wieder auf einem schönen Wanderweg unterwegs, jetzt natürlich vom Sunrise Point aus ;-)

Lasst euch bezaubern von den Bildern

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Von Page zum Monument Valley (USA)

Unsere Reise wird durch einen weiteren Abstecher bestimmt, wir fahren nach Page und besichtigen hier das “Water Hole“. Richtig bekannt ist hier vor allem der “Antelope Canyon“, das Water Hole ist nicht so einfach zugänglich und verlangt eine gute Kondition, was die Masse fernhält und uns Ruhe und schöne Bilder beschert.
Ebenso schön zu besichtigen ist der “Horseshoe bend“, eine wundersame Flussschlaufe.

In Page bei “Big John’s Texas BBQ“geniessen wir einmalig gutes Beef. Hier steht ein Texas Grill in der Grösse eines Kleinwagens. Gemäss Grillmeister garen die grossen Fleischstücke in diesem 6 bis 10 Stunden und dies gibt dem Fleisch eine Zartheit und ein Geschmack,  einfach unbeschreiblich.

Und nun folgt für uns eine weitere, gigantische Naturpracht – das Monument Valley in Utha. Auf vielen Bildern schon gesehen ist das Monument Valley in Echt umwerfender und imposanter als dies ein Bild übermitteln kann.
Wir verbringen zwei Sonnenauf- und Sonnenuntergänge hier und es ist kaum zu beschreiben wie eindrücklich diese Tage hier sind.

Seht selbst hier unsere eingefangenen Eindrücke.

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Grand Canyon

Es liegt nicht direkt an der Route 66 und doch wär es schaden, wenn wir den Abstecher zum Grand Canyon nicht machen. Wir treffen auf Wolken und Regen am Grand Canyon, was für die Natur von Nöten ist, ist es doch schon seit Wochen trocken und heiss hier auf 2200 m.ü.M. Die Sonne zeigt sich auch immer mal wieder und dann wird es schnell 25° Grad warm.
Es ist ein gigantischer Canyon, 16 km breit und 1.6 km tief. Über 4 Mio. Jahre hat sich der Colorado River hier seinen Weg gebahnt und tut dies immer noch. Beeindruckend ist, dass der Grand Canyon immer noch tiefer wird, dies aber in einer derart langsamen Geschwindigkeit, das der Canyon in den nächsten 1000 Jahren nur etwa 30 cm (1 feet) tiefer sein wird.

Bilder findet Ihr wie gewohnt hier “Route 66

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