Port Augusta und Peterborough

Unsere Idee langsam in den Süden zurück zu kehren, wird durch das Wetter wieder geändert. Wie treffen in Port Augusta auf 32¤ Celsius und Wind doch die Temperatur geht langsam runter und so drehen unsere Pläne nach Wärme. Port Augusta ist der Kreuzungspunkt für alle die von Nord nach Süd oder von West nach Ost (oder beliebig ne Richtung N-S-O-W wählen…) in Australien unterwegs sind. Zugleich ist es eine Hafenstadt und die Eisenbahn fährt hier durch.

Es gibt ein paar Sachen zu sehen, der kleine Jachtenhafen, die Esplenade, Aussichtsturm und die Red Banks. Ansonsten ist Port Augusta eher ein ruhiger Ort.
Am Bahnhof gibt es ein tolles Kaffee „Mama Lou’s“ und die Information, dass hier an den Wochenenden und Feiertagen der „Pichi Richi Steam Train“ fährt bzw. Fahrten zu machen sind. Selbstverständlich fahren hier auch Güter- und Personenzüge durch.

Nächster Ort und Halt ist Peterborough, auch eine Eisenbahn Stadt mit entsprechendem „Steam Train Museum“ und Bahnhof. Hier verkehren Güter- und Personenzüge der Southern Pacific Railway von Adelaide nach Sydney und zurück. Zudem gibt es ein absolut geniales Kaffee „229 on Main Cafe“, dieses wurde im ehemaligen „Theater“  (Kino) eingerichtet und wird vom Besitzer als lebendiges Museum gepflegt und gehegt. Einfach super und ein Besuch wert.

Ein paar Eindrücke finden sich hier.

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Kingoonya – Outback und Eisenbahn

Nach der abwechslungsreichen Zeit um  und in Coober Pedy reisen wir langsam südwärts. Nächstes Ziel ist Kingoonya im Outback und zugleich ein Ort, an welchen bis zu 100 Züge (Eisenbahn) in der Woche durchfahren oder gar still stehen und kreuzen. Zudem ist der Zug bzw die Lokführer hier auch gleich Briefträger, wir durften miterleben wie der Zug langsam einfuhr und beim Crossing die Post vom Lokführer rausgeworfen wurde.

Wir sind Anfang Nachmittag in Kingoonya und treffen so zu sagen auf das ganze Dorf beim „Kingoonya Hotel„. In Kingoonya leben 10 Personen, es gibt einen Campingplatz und ein Hotel und noch ein paar Häuser.
Bei einem kalten Bier kommen wir ins Gespräch und siehe da, es erscheinen die ersten Cargo Züge. Bilder der ca 1 – 1.5 km langen Züge finden sich unter dem Link hier unten. Die Gespräche mit den Aussies sind immer interessant und humorvoll. Wir schätzen dies sehr.

Kingoonya ist eine erholsame Oase im Outback und so was von gemütlich. Outback feeling pur gibt einen hier den Eindruck, dass die Zeit steht und das Leben einfach wunderschön ist.

Kingoonya in Bildern

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Coober Pedy – Opal Mining und Untergrund wohnen

Opale werden nach wie vor geschürt in Coober Pedy und dies sieht man von weitem schon. Die sogenannten „Diggings“ (Hügel vom Aushub der Opal Miner) beginnen 50 km vor Coober Pedy und sind schon ca. 20 km vorher erkennbar in der Weite des Outbacks. Im Outback ist es so flach, dass an klaren Tagen die Sicht bis 300 km reicht.

Wir haben mit einem Miner gesprochen und durften auf dessem Claim Fotos machen.

Auch haben wir uns ein Untergrund B&B gewählt. Es ist üblich in Coober Pedy „Untergrund“ in den sogenannten Dugouts zu schlafen. Das sind Wohnungen, die in den weichen Stein und Berg gefrässt werden. Die Wohnungen sind absolut gemütlich und natürlich kühl, dadurch, dass diese im Berg/Hügel drin sind.

Ein super Ort zur Übernachtung ist das „Underground B&B“ in Coober Pedy.

Bilder zu den Diggings und Dugouts

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Coober Pedy – Breakawys

Coober Pedy – nennt sich selbst „Opal Hauptstadt der Welt“. Die Opal Stadt ist derart im Outback, hier ist sogar der Golfplatz reiner Stein und Sand – Outback eben.
Coober Pedy ist immer noch für Opal Mining bekannt und es werden immer noch viele Opale geschürt, einfach die Miner sind weniger geworden und die Stadt immer kleiner.  Dennoch wir sind immer wieder gerne hier und treffen die Leute vom Ort auf ein Gespräch und Bier.

Coober Pedy hat ganz in der Nähe zur Stadt die wirklich imposanten gesteins Formen der Breakaways. Diese Landschaft wurde schon für viele Filme  verwendet. Einer davon ist Mad Max l.
Wir befahren die Breakaways und den Moon Plain beim Sonnenuntergang. Es ist immer wieder umwerfend diese karge, farbenprächtigen Gesteine zu sehen.

Bilder Breakaways

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Von Arckaring nach Coober Pedy

Wir lassen die faszinierende Painted Desert von Arckaringia hinter uns und wählen die Gravelroad nach Cadney Homestead als Weg nach Coober Pedy.  Ist zwar der längere Weg aber dafür beeindruckend schön, durch eine traumhafte Landschaft mit vielen Hügeln, viel Grün und enorm abwechslungsreiche Farbenpracht. Der Weg ist absolut empfehlenswert. Wir konnten diese Strecke in Bildern festhalten. Unten wie immer der Link zu den Bildern.

Cadney Homestead ist jederzeit ein Halt wert. Dies ist ein toll gepflegtes Roadhouse mit sehr freundlichem und hilfsbereiten Leuten.

Weiter geht es zur „Opal Capital of the World“ – Coober Pedy.

Bilder Arckaringia Station – Cadney Homestead 

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Painted Dessert – Arckaringa Station, Outback

Das nächste Ziel für uns ist die Painted Desert von Arckaringa Station. Ein zauberhafter Ort, die Landschaft und die Hügel wirken wie nicht von dieser Welt. Die Fahrt da hin ist wieder mal auf einer 4WD Strasse und das geniessen wir. Die Landschaft ist einfach grandios, vom absoluten Nichts bis hin zu grünen Flächen und Buschland. Einfach grandios.

Arckaringa Station ist eine Rinderfarm, hier wohnen Paul and Katy mit ihren beiden, kleinen Kindern. Neben der Farm betreiben sie noch den sehr einfachen und tollen Outback-Campground (keine Powered Sites) und ein paar Kabinen zum Übernachten.

Die Farm umfasst eine Grösse von 2745 km² und es befinden sich ca. 2100 Rinder auf dem Land. Wer zu dieser eindrücklichen Farm mit der Painted Desert mehr erfahren will, findet hier Infos

Bei dem Campground von Arckringa Station sind noch 4 Australier, die für sich eine Outbacktour machen. Peter, Peter, Paul and Dig (Richard). Echt tolle Menschen und wir haben einen sehr schönen, interessanten und lustigen Nachmittag mitten im Nowhere 🙂

Beim Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sind wir dann jeweils in der Painted Desert unterwegs. Einfach fabelhaft und bezaubernd dieser schöne Ort im Outback.

Die Fahrt zur Painted Desert haben wir ab Coober Pedy gestartet. Zurück nach Coober Pedy fahren wir über Cadney Homestead. Diese Strasse führt durch eine umwerfend schöne Hügellandschaft, die ebenfalls noch zur Arckaringa Farm gehören. Wer je hier in der Nähe ist, muss sich zwei Tage für dieses Erlebnis einrechnen.

Painted Desert und mehr in Bildern

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Kulgera – Outback

Unsere Zeit beim Uluru und den Kata Tjutas war super und so führt uns unsere Reise wieder südwärts. Nächste Station wird einmal mehr Kulgera Roadhouse.

Wie so oft in Australien ist der Tag einfach schön.  Wolkenloses Blau und warm.  Auf der Strasse wie immer einwenig Verkehr, im Durchschnitt alle 15 km ein Auto oder Road Train, und eine schöne Landschaft die wir durchfahren.

Beim Kulgera Roadhouse treffen wir auf eine Menge Road Trains sowie Bikers der „Australian Veterans“. Die Road Trains stellen eine ganze, voll ausgestattet Baustell (Übernachtungskabinen, Waschküche, Wohnzimmer und vieles mehr). In der Bar ist es am Abend dann voll und toll.

Das Roadhouse beschreibt sich selbst als „das erste und letzte Roadhouse im Territory“ cool. Das macht es wohl aus,  dass viele wie wir hier landen und die Stimmung geniessen im Outback.

Hier ein paar Bilder von unterwegs

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Olgas – Kata Tjuta und Uluru – Ayers Rock, Outback

Wir haben uns mehrerer Tage beim Uluru reserviert,  so dass wir auch die Olgas – Kata Tjuta in der Aboriginal Sprache – ansehen können.  Dies bietet uns auch die Möglichkeit mehrere Sonnenaufgänge und -Untergänge am Uluru mitzuerleben.
Der erste Sonnenaufgang war dann auch bei so stark bedecktem Himmel, das die Sonne gar nicht durch kam. Das heisst hier im Outback jedoch nichts, wenige Stunden später ist der Himmel schon fast wolkenlos und es ist herrlich warm.  So fahren wir zu den Kata Tjutas und können hier schöne Bilder einfangen. Die Kata Tjutas sind 30 km westlich vom Uluru und sogar höher als der Uluru. 
Die Kata Tjutas setzen sich aus 36 Bergen zusammen und der höchste davon, der Mount Olga ist 546 m hoch.

Nach den Kata Tjutas bietet sich auch noch gleich die Möglichkeit den Uluru im Sonnenuntergang zu fotografieren. Und heute schon fast klassisch. Zu useremo Glück ist fast Vollmond und der Mond geht 15 min. vor dem Sonnenuntergang auf. Was für eine sensationelle Kombination.

Zu den Bildern

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Ayers Rock – Uluru, Outback

Auf unserer Reise haben wir in der kurzen Zeit schon viel gesehen. Jetzt stehen wir vor dem Wahrzeichen Australiens, vor dem Ayers Rock – Uluru in der Sprache der Aboriginals.
Dieser eindrückliche Berg ist etwa 358 m hoch und präsentiert sich stets in anderen Farben.

Wir haben das Glück, dass es eine recht grosse Wolkendecke hat und wir so den Uluru in einem völlig anderen Licht erleben können.

Genau beim Sonnenuntergang scheint die Sonne durch ein Loch in den Wolken und lässt den Uluru richtig einzigartig und mystisch erscheinen.

Entsprechende, einzigartige Bilder findet ihr hier

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Kings Canyon – Outback

Unsere Reise führt uns weiter ins Outback zum Kings Canyon. Der Kings Canyon ist 450 km von Alice Springs entfernt und immer wieder eine Reise wert. Wir sind zum dritten Mal hier und jedesmal präsentiert sich die Landschaft ganz anders und wunderschön. Auch hier im Kings Canyon hat der lange, aussergewöhnliche Regen vom Januar und Februar viel Grün gebracht. Der Kings Canyon ist sehr speziell und bietet viele schöne Wanderungen an. Diese werden hier jedoch als Walks (Spaziergänge) angepriesen.

Wir entscheiden uns bei Sonnenaufgang den „Long Walk 4-6 km“ zu machen. Start ab dem Parkplatz und dann geht es 550 Tritte (100 Höhenmeter) hoch und die Rundwanderung dem „Rim“ (Schlucht) entlang, beginnt. Dieser Walk ist doch recht anspruchsvoll, alles über Steine hoch und runter und zu schönen Klippen, die ungesichert sind. Hier gilt, jeder ist für sich und Eltern zusätzlich für ihre Kinder verantwortlich.

Wir geniessen den Walk sehr und können faszinierende Bilder einfangen, ab Boden und mit der Drohne. Nach 2 Std. 10 Min sind wir wieder auf dem Parkplatz. Wir haben uns einwenig beeilt, da es doch sehr warm, ja sogar heiss wird und um 09.00 h die Temperatur schon 34° Grad Celsius beträgt.

Geniesst die schönen Bilder vom Kings Canyon

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